Welcher spirituelle Typ bin ich frau sitzt im sonnenuntergang auf einem weg im schneidersitz

Welcher spirituelle Typ bin ich? Diese 7 Archetypen zeigen es dir

Vielleicht hast du meinen letzten Beitrag gelesen: „Bin ich spirituell? 15 Möglichkeiten, an denen du es erkennst.“? Und jetzt fragst du dich: Welcher spirituelle Typ bin ich wirklich?

Abgesehen davon, dass es darauf nicht die einzig richtige Antwort gibt, geht es in diesem Beitrag nicht darum, dich in eine Schublade zu stecken. Es geht darum, dir Inspiration zu schenken. Dir sieben spirituelle Archetypen zu zeigen, in denen du dich wiederfinden kannst – nicht als Etikett, sondern als Erinnerung an das, was du schon immer warst.

Denn Spiritualität ist kein festes Konzept. Sie ist nichts, das du erst erreichen musst. Sie ist etwas, das du bist.

Spiritualität zeigt sich nicht nur in Räucherstäbchen und Klangschalen, nicht nur im Ritualkreis oder beim Kartenlegen. Spiritualität lebt in dir – in deinem Staunen, deiner Traurigkeit, deiner Sehnsucht, deinem Lachen. Sie hat unzählige Gesichter. Sie drückt sich durch Archetypen aus, die tief in deiner Seele wohnen.

Und während du dasitzt, spürst du: Heute ist vielleicht der Tag, an dem du dir erlaubst zu erkennen, wer du wirklich bist. Nicht als Konzept. Sondern als gelebte Wahrheit.

Spiritualität hat viele Gesichter

Hast du dich schon einmal gefragt, warum dich so unterschiedliche Dinge berühren?

Warum du dich in einer Zeremonie genauso zu Hause fühlst wie beim Spaziergang mit deinem Hund?

Warum ein Gespräch mit der besten Freundin dich heute nährt – und am nächsten Tag ist es die Stille?

Viele Frauen, vielleicht gehörst du auch dazu, denken, sie müssten sich entscheiden.

Als gäbe es nur eine Richtung. Nur einen Zugang. Nur eine Sprache.

Aber das stimmt nicht. Spiritualität hat viele Formen.

Sie wechselt das Gewand, passt sich dir an – nicht umgekehrt.

Manchmal zeigt sie sich im Ritual, manchmal im Chaos, manchmal in der Stille und manchmal einfach mittendrin im Alltag.

Du musst dich nicht festlegen sondern darfst dich ausprobieren

Du darfst deine Wahrheit in verschiedenen Momenten finden – und sie jedes Mal neu benennen.

Es gibt keine Regeln dafür, wie du spirituell sein darfst. Es gibt nur dein Erleben. Und das zählt.

Vielleicht kennst du das ja auch…

Sobald mir jemand sagt, wie etwas zu sein hat – schaltet in mir alles auf Widerstand.

Wenn mir jemand erklärt, wie ich atmen, fühlen oder beten soll – dann verliere ich den Zugang.

Da ist kein Raum mehr. Keine Weite. Keine Neugier.

Ich brauche keine detaillierte Anleitung, um mich verbunden zu fühlen. Ich brauche Echtheit. Freiheit. Und will es selbst fühlen.

Und das gilt auch für dich. Du musst nichts übernehmen, was sich für dich falsch anfühlt.

Lass uns verbunden bleiben und schnapp dir meine Seelenpfad-Botschaften. Empfange regelmäig-unregelmäßig 😉 Botschaften aus der Anderswelt direkt in dein E-Mail Postfach.

Dein spiritueller Weg ist nicht dafür da, jemand anderem zu gefallen.

In Wahrheit beginnt Spiritualität genau dort, wo du dich traust, dein Innerstes zu befragen – nicht äußere Systeme.

Lass dich nicht verunsichern.

“Hör immer auf dein Herz. Es weiß, was gut für dich ist – und kennt deinen Weg.”

(Dieser wahre Satz stammt übrigens von unserem verstorbenen Kater Gonzo – und JA, auch Tiere sind weise und spirituelle Wesen 💛)

Lass uns jetzt einige dieser Wege betrachten.

Vielleicht erkennst du dich wieder – oder wirst inspiriert, etwas Neues zu entdecken.

Und bitte, versteh das nicht als eine weitere Art von „Schubladendenken“. Im Prinzip ist es völlig egal, ob und wie du deine Spiritualität benennst.

Natürlich kannst du mehrere dieser Wege gleichzeitig leben – vielleicht sogar alle zusammen.

Wichtig ist nur eins: Dass du fühlst, dass du spirituell bist. Ganz egal, wie das aussieht.

Jetzt geht es tiefer. Wir tauchen ein in die sieben Archetypen der Spiritualität – eine Reise, die dich vielleicht an etwas erinnert, das du nie verloren hast.

3 frauen in der natur halten sich an der hand unterschiedliche archetypen der spiritualität

7 Archetypen der Spiritualität – welcher spirituelle Typ bist du?

Die Naturspirituelle – die, die dem Wind lauscht

Du bist vielleicht eine von denen, die in den Wald geht – und plötzlich wird es still in ihr. Klar. Ruhig. Weit.
Als würde sich in dir eine Tür öffnen, die sonst oft verschlossen bleibt. Eine Tür zu einer Welt, die nicht irgendwo da draußen liegt, sondern immer schon in dir war.

Du atmest den Duft von Moos und feuchter Erde. Hörst das Knacken von Ästen, das sanfte Singen des Windes in den Baumwipfeln. Vielleicht bleibst du stehen, legst deine Hand an einen Baum und spürst seine Rinde, rau und kühl, lebendig und still zugleich. Vielleicht sagst du leise: „Hallo mein Freund, wie gehts dir.“

Du redest mit Bäumen – vielleicht nur in Gedanken, vielleicht flüsternd.
Du dankst der Sonne, wenn sie durch die Wolken bricht. Schließt die Augen und lässt ihr Licht in dein Herz fließen.
Du spürst den Rhythmus der Jahreszeiten in deinem Körper. Dieses unbeschreibliche Glück im Frühling, wenn alles neu erwacht. Die Fülle und Hitze des Sommers. Das goldene Loslassen im Herbst. Und die Stille des Winters, die dich tief in deine eigene Ruhe einlädt.

Und nein, das ist keine Einbildung. Das ist Erinnerung.

Erinnerung daran, dass du Teil dieses großen Kreislaufs bist.
Dass es einmal selbstverständlich war, mit der Erde zu sprechen, ihr zuzuhören, ihre Zeichen zu verstehen.
Nicht so wie heute, wo wir im Sommer fasten, um in den Bikini zu passen, und im Winter grelles Licht anknipsen, um der Dunkelheit zu entkommen.

Du stehst nicht außerhalb der Natur – du bist Natur.
Du bist nicht getrennt – du hast es nur vergessen.

Deine Spiritualität flüstert im Wind

Vielleicht warst du schon immer so und hast es nur lange verdrängt.
Vielleicht dachtest du, du „spinnst ein bisschen“bist komisch“, wenn du mit dem Wind sprichst oder Steine sammelst, die „besonders“ sind.
Aber weißt du was? Genau darin liegt deine Stärke.

Denn Spiritualität braucht keine Dogmen. Keine Anleitung. Keinen Guru.
Nur dein Lauschen. Dein Fühlen. Dein pures Dasein.

Vielleicht hast du es schon immer gewusst:
Das Leben beginnt, wenn du barfuß über feuchtes Gras läufst und denkst: „Ach, eigentlich ist alles gut. Genau so.“

Kleine Einladung für heute

Geh raus, wenn du kannst. Leg deine Hand auf einen Baumstamm. Stell dir vor, er würde sagen: „Schön, dass du wieder da bist.“ Und dann lausche einfach. Ohne etwas zu wollen. Nur, um wieder Teil von allem zu sein.

Die Intuitive – die, die hört, was nicht gesagt wird

Manchmal „weißt“ du Dinge, ohne sie erklären zu können. Ohne dass du sie eigentlich wissen könntest.

Du spürst, wenn etwas nicht stimmt – auch wenn alle um dich herum sagen: „Ist doch alles gut.“
Du fühlst es im Körper. Dieses leichte Zusammenziehen im Bauch. Dieses Kribbeln am Nacken. Dieses leise Unbehagen, das sagt: Hier stimmt was nicht.

Und manchmal ist da dieses Ziehen.
Wie ein sanftes Schubsen deiner Seele.
Ein Impuls, der kommt, ohne Grund. Und trotzdem folgst du ihm.

Du ziehst Karten, wenn Klarheit gebraucht wird. Schreibst Träume auf, weil sie mehr sind als nächtliche Hirngespinste. Hörst auf das Kribbeln im Bauch oder die Gänsehaut am Arm – ohne genau sagen zu können, warum. Genau darin liegt deine Kraft.

Diese Form der Spiritualität ist leise – aber tief.
Unspektakulär – und dennoch klarer als jedes laute Dogma.

Sie braucht keine großen Rituale, keine fremden Worte.
Nur dein Vertrauen und deinen Mut, nicht den lauten Stimmen im Außen zu glauben, sondern der leisen Wahrheit in dir.

Und ja – das ist kraftvoll.
Denn damit übernimmst du Verantwortung für dich.
Du lässt dich nicht mehr leiten von „man macht das so“, sondern von deinem eigenen inneren Kompass.

Das ist keine Schwäche. Das ist eine Gabe.
Eine uralte, weibliche Kraft, die du nie verloren hast – nur vielleicht lange nicht gehört.

Kleine Einladung für heute

Wenn du das nächste Mal Gänsehaut bekommst, ohne Grund, bleib kurz stehen. Schließ die Augen. Atme. Und frag dich: „Was will ich gerade wissen?“ Vielleicht hörst du die Antwort nicht sofort. Aber vertraue: Sie ist längst in dir.

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Die Rituelle – die, die dem Leben einen Rahmen gibt

Vielleicht bist du eine von denen, die klare Strukturen lieben – nicht, weil sie dich einschränken, sondern weil sie dich halten.
Du brauchst Abläufe, die dir Sicherheit geben, und gleichzeitig genau den Freiraum schenken, den deine Seele braucht, um sich zu entfalten.

Du zündest Kerzen an, einfach so, mitten am Tag.
Sprichst ein paar leise Worte dazu, die vielleicht klingen wie ein Gebet – oder wie ein Gespräch mit einer alten Freundin.

Du feierst die Mondphasen.
Schreibst deine Wünsche zum Neumond auf kleine Zettel, die du unter deinen Lieblingsstein legst.
Und beim Vollmond dankst du für alles, was gehen darf, während du das Licht auf deiner Haut spürst.

Du räucherst nicht nur dein Zuhause – du klärst damit auch deinen inneren Raum.
Vielleicht ziehst du dabei barfuß durch die Wohnung, vielleicht mit Trommelmusik, vielleicht in völliger Stille.

Vielleicht machst du Agnihotra oder ein anderes tägliches Ritual.
Oder du nimmst ein Fußbad mit Kräutern, weil dein Körper es dir zuflüstert.
Vielleicht trägst du an bestimmten Tagen bewusst ein Symbol – einen Anhänger, ein Tuch, einen besonderen Stein – als Schutz, als Erinnerung, als stille Verbindung.

All das sind kleine Rituale im Alltag.
Es muss nicht immer groß und bedeutungsschwer sein.
Spiritualität beginnt im Kleinen – in deinem ganz normalen Tag.

Vielleicht zelebrierst du Übergänge.
Die erste Menstruation deiner Tochter.
Das Ende eines herausfordernden Monats.
Den Wechsel der Jahreszeiten.
Du verabschiedest, was nicht mehr passt – und begrüßt, was wachsen will.

Rituale sind kein Kitsch.
Sie sind uralte Fäden, mit denen wir uns erinnern, wer wir sind.

Deine Rituale weben Erinnerung

Denn sie geben dir Halt, schenken dir Struktur und Tiefe. Sie verbinden dich mit etwas Größerem, auch wenn du es nicht benennen kannst.
Ob es die Rauhnächte sind oder die Jahreskreisfeste, dein bewusstes Eincremen nach dem Duschen, ein Kraftsymbol im Portemonnaie oder dein Tee-Ritual am Morgen – jedes Ritual ist ein Moment der Bewusstheit.
Dafür braucht es keine große Zeremonie, sondern nur deine Präsenz, dein Herz und deine Absicht.

Kleine Einladung für heute

Heute Abend kannst du drei Dinge aufschreiben, für die du dankbar bist. Falte den Zettel anschließend zusammen und leg ihn unter dein Kopfkissen. So schläfst du mit dem Wissen ein, dass das Leben dich trägt – und dich jeden Tag ein Stück mehr unterstützt.

Die Forschende – die, die immer tiefer fragt

Du willst es wissen.
Nicht nur glauben – verstehen.
Du willst eintauchen, lesen, sehen, hören, fühlen, vergleichen, ausprobieren.

Nicht, weil du misstrauisch bist.
Sondern weil du wirklich begreifen willst, was Spiritualität für dich bedeutet.

Für dich ist Spiritualität kein fertiges Konzept.
Kein schön verpacktes System mit Anleitung.
Sondern ein lebendiger Erfahrungsraum.

Du saugst Wissen auf – nicht, um es zu sammeln, sondern um es zu fühlen.
Um es zu testen. Um zu schauen: Was davon spricht meine Wahrheit?

Du liest über Chakren, Energiearbeit, Krafttiere oder alte Göttinnen – und glaubst nichts blind, nur weil es irgendwo steht. Stattdessen probierst du es selbst aus, gehst auf Kräuterworkshops, tauchst in Atemübungen ein und wagst dich auf schamanische Reisen, um zu fühlen, was für dich wahr ist.

Und wenn es klickt – tief in dir drin – dann weißt du: Da ist was dran.

Deine Spiritualität ist forschend. Neugierig. Beweglich.
Du betrachtest die Welt oft durch die Augen eines Kindes, das alles begreifen und erleben will.

Damit machst du dir die Welt nicht immer einfach – aber du machst sie dir wahr.
Du glaubst an das, was sich in dir echt anfühlt.
Nicht an das, was andere dir als „richtig“ verkaufen.

Wo dein Forschergeist zur spirituellen Kraft wird

Im Alltag zeigt sich deine Spiritualität oft leise, aber klar:
Vielleicht findest du dich immer wieder in Buchhandlungen wieder, stöberst stundenlang in spirituellen oder mythologischen Regalen und spürst dieses prickelnde Kribbeln, wenn dich ein Thema ruft.

Vielleicht stellst du Fragen, die andere irritieren, weil sie nicht nur „Wie funktioniert das?“ lauten, sondern „Was steckt dahinter? Woher kommt das? Was bedeutet es wirklich?“
Vielleicht beobachtest du Muster in deinem Leben, in Träumen, in wiederkehrenden Zeichen – und anstatt sie einfach hinzunehmen, beginnst du, sie wie Puzzleteile zusammenzusetzen, in der leisen Ahnung, dass sie dir ein größeres Bild zeigen wollen.

Und genau darin liegt deine Kraft.

Du erkennst dich plötzlich wieder in einer alten Göttin.
In einer Heldin.
Als Hexe im Wald.

Und auf einmal kannst du einen Bogen schlagen:
Von früher zu heute.
Von Mythos zu deinem gelebten Alltag.
Vom kollektiven Wissen zu deiner ganz eigenen inneren Wahrheit.

Du probierst neue Rituale aus, manchmal gelingen sie, manchmal nicht. Du legst Karten, ohne Anspruch auf Perfektion, sprichst mit Tieren und hältst nachts Eingebungen fest, die wie leise Botschaften deiner Seele zu dir kommen.

Diese Form der Spiritualität lebt vom Ausprobieren.
Vom eigenen Erleben.
Vom Mut, dich selbst zu erforschen – ohne dich festzulegen.

Du bist nicht auf der Suche nach DER Wahrheit.
Sondern auf der Reise zu DEINER ganz eigenen.

Kleine Einladung für heute

Lies heute etwas, das dich schon immer fasziniert hat – einen Mythos, ein altes Märchen, eine Göttinnengeschichte. Spür, was es in dir auslöst. Nicht mit dem Kopf. Sondern mit deinem Herzen.

Die Heilende – die, die Wunden in Weisheit wandelt

Du bist auf dem Weg der Rückverbindung.
Nicht, weil du spirituelle Perfektion suchst, sondern weil du spürst, dass da ein Teil in dir ist, der sich nach Ganzheit sehnt.

Ein Teil, der nicht länger nur funktionieren will, sondern wieder fühlen.
Nicht angepasst. Sondern lebendig.

Vielleicht trägst du Wunden in dir, die nie richtig heilen durften.
Körperliche Beschwerden, emotionale Narben, Erinnerungen, die sich tief eingebrannt haben.

Du hast gelernt, zu überleben. Stark zu sein. Weiterzumachen.
Aber jetzt willst du mehr.
Du willst wieder bei dir ankommen.
Die Freude spüren.
Die Leichtigkeit des Seins.
Den Frieden, der nicht von außen kommt.

Du willst alte Muster loslassen. Glaubenssätze, die dich kleinhalten, sprengen. Dich aus den Fesseln der Vergangenheit befreien.

Heilung bedeutet, dich wieder ganz zu spüren

Für dich ist Heilung mehr als das Verschwinden von Symptomen.
Heilung ist ein Rückweg.
Hinein in deinen Körper.
In deine Seele.
In dein Erinnern.

Weißt du, genau da beginnt Spiritualität:
Nicht als Flucht ins Licht – sondern vielmehr als ehrliche Begegnung mit dem, was ist.

Auch mit dem Schmerz.
Auch mit dem, was unbequem ist.

Vielleicht arbeitest du mit inneren Reisen.
Mit schamanischen Techniken, mit Pflanzenkraft, mit Atemmeditationen.
Vielleicht stellst du dich deinen Schatten, deinen Gefühlen, deinen inneren Dämonen – auch wenn sie unangenehm sind.

Oder du sprichst mit deinem inneren Kind.
Nicht, weil es schön klingt, sondern weil du weißt, dass dort ein Teil von dir wartet, der endlich gesehen werden will.

Deine Spiritualität ist nicht immer hell und lichtvoll.
Manchmal ist sie roh, leise, still.
Manchmal laut, wütend, brennend.

Aber sie bringt dich nicht vom Schmerz weg.
Sie bringt dich durch ihn hindurch.

Und genau dadurch zurück zu dem, was du im tiefsten Inneren bist:
Nicht gebrochen – sondern ganz.
Nicht verloren – sondern verbunden.

Spiritualität ist für dich kein dekoratives Extra.
Sie ist dein Kompass in einer Welt, die dich lange davon abhalten wollte, dich selbst zu fühlen.

Und auch wenn der Weg nicht immer gerade ist – du gehst ihn.
Mit offenem Herzen.
Mit wachsender Klarheit.
Und mit jedem Schritt ein Stück mehr nach Hause.

Kleine Einladung für heute

Nimm dir heute Abend ein Glas warmes Wasser. Trink es ganz bewusst, Schluck für Schluck. Stell dir vor, wie dieses Wasser alle alten Geschichten in dir sanft löst und hinfortspült. Spür, wie es dich reinigt und nährt – von innen heraus.

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Die Stille – die, die einfach ist ohne große Worte

Du sprichst nicht viel darüber.
Bist vielleicht eher die leise Frau, die keine große Bühne braucht.

Vielleicht weiß dein Umfeld gar nicht, dass du spirituell bist – was vollkommen okay ist.
Man muss ja nicht immer alles rausposaunen. 😉

Du zelebrierst keine großen Rituale, benutzt keine spirituellen Begriffe.
Weil du keine Worte brauchst für etwas, das du einfach fühlst.

Und doch ist sie da – diese Verbindung.
Tief verwurzelt. Leise. Echt.

Sie zeigt sich nicht in äußeren Zeichen, sondern in inneren Momenten.
In einem Blick voller Mitgefühl.
In der Art, wie du einem Tier begegnest.
Wie du in vollkommener Stille den Sonnenaufgang genießt.
Wie du nachts in den Himmel schaust – und plötzlich in diesem einen Moment mit deiner Oma auf der anderen Seite des Regenbogens verbunden bist.

Einfach so. Ohne Brimborium. Ohne dass du es beweisen oder erklären musst. Nur für dich.

Deine Spiritualität flüstert.
Sie lebt in der Art, wie du abends deinen Gute-Nacht-Tee aufgießt.
Wie du deine Gedanken sortierst, bevor du sprichst.
Wie du die Dunkelheit nicht meidest, sondern ihr lauschst.

Sie ist da, wenn du im Wald an einer magischen Stelle stehst und die Anwesenheit von Naturwesen spürst – ohne ein Wort darüber zu verlieren.

Diese Form von Spiritualität ist nicht weniger kraftvoll – sie ist nur weniger laut.

Sie wirkt nicht über äußeren Glanz, sondern über innere Tiefe. Wie ein stiller See: ruhig, klar, nährend.

Sie gibt dir Raum. Und trägt dich – auch wenn niemand zusieht.

Du brauchst keine Bühne, um verbunden zu sein.
Keine große Geste. Kein sichtbares Zeichen.

Deine Stille ist kein Mangel.
Sie ist pure Präsenz.

Und diese Präsenz ist oft das Stärkste, was du geben kannst.
Du bist verbunden. Ohne Worte. Und genau das macht deine Spiritualität so berührend echt.

Kleine Einladung für heute

Setz dich heute Abend einfach mal für fünf Minuten in völliger Dunkelheit hin. Kein Licht, kein Handy, keine Musik. Nur du und die Stille. Spür, wie sie sich anfühlt, wenn du ihr wirklich Raum gibst – und erlaube dir, darin einfach zu sein.

Die Rebellin – die, die wild und frei bleibt

Du passt in kein System – und willst es auch gar nicht.

Vielleicht eckst du manchmal an.
Aber das bremst dich nicht. Im Gegenteil:
Es erinnert dich daran, dass du auf deinem ganz eigenen Weg bist.

Spirituelle Regeln, glatte Konzepte und Licht-und-Liebe-Phrasen lassen dich innerlich die Augen rollen.
Du brauchst keine Räucherstäbchen, keinen Guru, der dir sagt, wie du zu leben hast.
Keine festen Ritualzeiten, keine vorgeschriebenen Abläufe.

Deine Spiritualität beginnt im ehrlichen Widerstand.
Im klaren Nein, wenn sich etwas falsch anfühlt.

Du hinterfragst, was andere einfach hinnehmen.
Glaubst nicht an Etiketten – sondern an deine eigene Erfahrung.

Du willst nicht spirituell wirken.
Du willst echt sein.
Auch wenn das bedeutet, anzuecken oder unbequeme Fragen zu stellen.

Im Alltag zeigt sich deine Spiritualität genau dort, wo andere schweigen:
Wenn du deine Wahrheit aussprichst, statt dich zu verbiegen.
Wenn du Raum brauchst – und ihn dir nimmst.
Wenn du nicht mitspielst, nur um dazuzugehören.

Deine Rituale sind nicht immer hübsch. Sie können ein Wutanfall im Wald sein, ein stiller Rückzug mit Tränen oder ein lautes Nein, das Grenzen setzt – ebenso wie ein radikales Ja zu dir selbst.

Deine Spiritualität ist roh, wild, unbequem.
Aber genau deshalb ist sie heilsam.

Sie sprengt alte Formen.
Macht Platz für Echtheit.
Nicht für Show – sondern für Tiefe.
Nicht für Anpassung – sondern für Freiheit.

Du gehst deinen Weg. Nicht weil er leicht ist.
Sondern weil du weißt: Die größte Magie entsteht dort, wo du dich nicht mehr verbiegst.
Wo du dich erinnerst, wer du wirklich und wahrhaftig bist.

Kleine Einladung für heute

Zieh heute dein Lieblingsoutfit an – egal, ob es zusammenpasst, ob es jemandem gefällt oder „für dein Alter angemessen“ ist. Vielleicht diese alte Jeans mit Löchern und den Pullover mit Farbklecksen. Geh genau so raus. Spür, wie frei es sich anfühlt, wenn du keine Regeln mehr erfüllst – außer deinen eigenen.

Fazit: Welcher spirituelle Typ bin ich wirklich?

Vielleicht hast du dich in einer oder mehreren dieser Archetypen wiedergefunden – oder sogar in allen. Und während du das liest, spürst du vielleicht schon dieses leise Erinnern in dir: Spiritualität ist nichts, was du dir erst aneignen musst. Sie ist etwas, das du längst in dir trägst, in jeder Facette deines Seins.

Im nächsten Beitrag zeige ich dir, wie all diese Seiten in dir zusammenfinden können – auf einem Weg, der nichts von dir verlangt, außer dass du du selbst bist. Ein Weg, der dich nicht in eine Schublade steckt, sondern dich an deine wahre, gelebte Spiritualität erinnert.

Welcher Archetyp entspricht dir am meisten – oder doch „von jedem etwas“? 😉
Schreib es gerne in die Kommentare. Es ist so wertvoll, wenn wir voneinander hören.

Danke, dass du hier bist💚Und wenn dieser Beitrag dir gutgetan hat, schick ihn weiter – vielleicht ist genau heute jemand da draußen dankbar für diese Worte.

Lies jetzt unbedingt hier weiter:

Lass dich berühren. Inspirieren. Und vielleicht – erinnern

welcher spirituelle typ bin ich frau breitet die arme aus und vereint alle 7 archetypen

FAQ zu den 7 Archetypen – welcher spirituelle Typ bin ich ?

Indem du in dich hineinspürst: Was berührt dich? Wo fühlst du dich lebendig? Lies die Beschreibungen der 7 Archetypen der Spiritualität und spüre, welche am meisten mit dir resonieren.

Nein, du darfst alles leben, was sich für dich wahr anfühlt. Spiritualität ist kein Entweder-oder, sondern ein Miteinander all deiner Facetten.

Weil du nicht dafür gemacht bist, dich anzupassen, dich in eine Schublade stecken zu lassen. Deine Spiritualität ist einzigartig – sie will von dir gelebt werden, nicht von außen definiert. Es gibt so viele spirituelle Ansätze - finde deinen, kombiniere sie, tausche aus, was nicht passt. Spiritualität lebt, sie ist nicht in Stein gemeißelt.

Nein, du darfst dich in allem ausprobieren. Du darfst sogar mehrere "spirituelle Wege gehen". So wie du dich entwickelst, so verändert sich auch dein Zugang zu deiner Spiritualität - du musst keine entweder oder Entscheidung treffen. Spiritualität ist sowohl als auch.

Es gibt viele Archetypen, zum Beispiel die Naturverbundene, die Intuitive, die Rituelle, die Forschende, die Heilende, die Stille und die Rebellin. Jeder Archetyp zeigt eine Facette deiner Spiritualität - und bestimmt trägst du mehrere, wenn nicht sogar alle, in dir.

Ja, du kannst alle Archetypen gleichzeitig leben. Spiritualität ist kein Schubladendenken, sondern ein lebendiger Ausdruck deiner inneren Welt.

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support ina allard

Hey, ich bin Ina

Ich weiß, wie es sich anfühlt, im Alltag zu funktionieren – und dabei leise zu spüren, dass da noch mehr sein muss. Mein Weg zum Schamanismus begann in einer Zeit, in der ich mich leer und rastlos fühlte, obwohl von außen alles gut schien.

Die Natur, die Anderswelt und die Verbindung zu meiner inneren Kraft haben mein Leben verändert. 

Und wenn ich das geschafft habe – dann schaffst du das auch, oder? 🤗

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