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Kennst du das? Du wachst morgens auf und fühlst dich eigentlich ganz okay – und dann, nach einem Einkauf, einem Familienbesuch oder einfach nur dem normalen Arbeitstag, ohne besondere Vorkommnisse, bist du plötzlich erschöpft, gereizt oder traurig, ohne dass du einen wirklichen Grund dafür benennen könntest. Viele schieben das auf Stress, und manchmal stimmt das auch. Aber oftmals hast du einfach Energien aufgenommen, die gar nicht deine sind, was dir in dem Moment vielleicht auch gar nicht mal bewusst war – Stimmungen, Blicke, unausgesprochene Erwartungen, die sich in dir festgesetzt haben, ohne dass du sie eingeladen hättest.
In diesem Beitrag erfährst du:
- Woher fremde Energien wirklich stammen – von Menschen und Energievampiren über Orte bis hin zu WLAN, Handystrahlung und der digitalen Reizüberflutung
- Woran du erkennst, dass etwas nicht zu dir gehört, und was das mit deinem Nervensystem zu tun hat
- Den Unterschied zwischen einer alltäglichen Fremdenergie und einer tieferen Anhaftung oder Besetzung
- Die wichtigsten Methoden zur energetischen Reinigung – von Räuchern über Wasser bis zum bewussten Rhythmus nach dem Mondzyklus
- Warum Reinigen allein nicht reicht und was dein Feld danach wirklich stärkt
Was bedeutet Energie überhaupt?
Bevor wir darüber sprechen, wie energetische Reinigung funktioniert, lass uns erstmal über Energie allgemein sprechen. Alles um dich herum – und alles in dir – besteht aus Energie. Jeder Mensch hat ein eigenes Energiefeld, du kennst es vielleicht auch als Aura, so wie er einen eigenen Herzschlag hat. Gedanken sind Energie, Gefühle sind Energie, Taten sind Energie und selbst Orte und Gegenstände speichern auf ihre Weise Informationen und Erinnerungen, die ebenfalls Energie in sich tragen. Tiere spüren das oft deutlicher als wir, weil sie sich weniger durch den Verstand ablenken lassen. Und dein Nervensystem, ganz ohne dass du es willentlich steuern könntest, reagiert unablässig auf das, was um dich herum geschieht.
Dabei ist dein Energiefeld nie starr. Es verändert sich ständig – je nachdem, wo du warst, mit wem du gesprochen hast, wie es dir gerade selbst geht. Genau diese Durchlässigkeit ist einerseits eine Gabe, weil sie dich mit anderen Menschen, mit Tieren, mit der Natur verbindet und echte Nähe überhaupt erst möglich macht. Sie sorgt dafür, dass du Stimmungen wahrnimmst und darauf reagieren kannst. Andererseits bedeutet sie auch, dass du nicht nur deine eigene Energie in dir trägst, sondern eben auch das, was dir andere unbewusst mitgeben. Und dass du manchmal, wenn du selbst nicht in deiner besten Verfassung bist, aufsaugst wie ein Schwamm, obwohl es gar nicht zu dir gehört.
Woher kommen Energien, die nicht zu dir gehören?
Energien wahrnehmen bei Menschen, Tieren und an Orten
Da ist zunächst der Mensch, dem du begegnest – seine schlechte Laune, seine Angst, seine Wut, seine unausgesprochenen Sorgen und Erwartungen, seine Bewertungen, Gefühle und Emotionen, die sich unbemerkt in deinem Feld festsetzen können. Und zwar relativ einfach, nur weil du in seiner Nähe warst und dein eigenes Nervenkostüm vielleicht gerade nicht das beste ist. Dadurch wird dein ganzes System durchlässig. Manche Menschen wirken dabei regelrecht wie Energievampire: Nach jedem Kontakt mit ihnen fühlst du dich leerer, obwohl äußerlich nichts Besonderes vorgefallen ist.
Auch Tiere können dir auf diese Weise Energie ziehen, gerade wenn sie selbst unruhig, krank oder ängstlich sind – das ist keine böse Absicht, sondern schlicht dieselbe energetische Verbindung, die dich auch mit Menschen verbindet.
Manche Orte tragen sogar über Jahrhunderte hinweg noch die Energie in sich, die dort einmal wirkte – selbst wenn der Ort in dieser Form längst nicht mehr existiert. Alte Kampf- und Kriegsstätten, Konzentrationslager, Schlachthöfe, Opfer-/Kultstätten: Was dort an Leid geschehen ist, hinterlässt eine Spur, die weit über die eigentliche Zeit hinausreicht.
Aber auch ganz alltägliche Orte tragen etwas in sich – Krankenhäuser (allein im Wort steckt schon „krank“, kein Wunder, dass es dort so schwer fällt, wirklich gesund zu werden – denn ALLES ist Energie, auch das Wort), Einkaufszentren, Behörden, die bei den meisten Menschen automatisch mit Ärger und negativen Erfahrungen verbunden sind, Büros, Hotelzimmer, in denen schon unzählige fremde Nächte stattgefunden haben, oder eine Wohnung, in der lange Zeit jemand anderes gelebt hat, bevor du eingezogen bist. Auch das eigene Zuhause bleibt davon nicht verschont, wenn dort viel Besuch war oder ein schwerer Streit etc. stattgefunden hat.
Digitale Reizüberflutung und Strahlung als unsichtbare Belastung
Und was ich in vielen Artikeln zu diesem Thema vermisse, obwohl es heute vielleicht die größte Dauerbelastung überhaupt darstellt: die unsichtbare Reizflut unserer modernen Welt. Social Media, Nachrichten, permanente Erreichbarkeit, eine endlose Menge an Informationen, die dein System pausenlos verarbeiten muss. Kein Wunder, dass es irgendwann streikt und nicht mehr in der Lage ist zu filtern, was dich stärkt und was dich schwächt.
Außerdem, was heutzutage nicht mehr wegzudenken ist, aber kaum beachtet wird: die Strahlung, die uns Tag und Nacht umgibt. Der WLAN-Router, der ununterbrochen sendet. Das eingeschaltete Handy, das direkt neben deinem Kopfkissen liegt, während du schläfst. Die Mikrowelle in der Küche, Sendemasten, die du nicht siehst, deren Frequenzen aber trotzdem durch deinen Körper laufen, Hochspannungsleitungen. Dein Energiefeld unterscheidet nicht zwischen einer fremden Emotion und einer elektromagnetischen Frequenz – beides sind Schwingungen, mit denen es sich auseinandersetzen muss. Und weil diese Strahlung niemals aufhört, bekommt dein System auch niemals wirklich Pause.
Was fremde Energien mit deinem Feld machen
Fremdenergien erkennen: typische Anzeichen
Es reicht nicht, zu sagen, sie senken deine Schwingung – das bleibt zu abstrakt. Konkreter sieht es so aus: innere Unruhe, eine Müdigkeit, die sich nicht wegschlafen lässt, Grübeln, Gereiztheit, Wut und Aggression, die gar nicht zu dir passt, Konzentrationsprobleme, das diffuse Gefühl, nicht ganz bei dir selbst zu sein, fremdgesteuert zu sein, Verzweiflung, Ohnmacht, diffuse Ängste. Eine Stimmung, die plötzlich kippt, ohne erkennbaren Anlass. Entscheidungen, die dir auf einmal schwerfallen, obwohl sie das sonst nicht tun. Eine Schwere, die du nicht greifen kannst, die aber trotzdem da ist.
Energiearbeit und Nervensystem – die medizinische Seite
Natürlich kommt nicht jede schlechte Stimmung von fremden Energien – Schlafmangel, Stress und körperliche Ursachen spielen ebenso eine Rolle, und das darf hier nicht unter den Tisch fallen.
Trotzdem berichten sehr viele Menschen, dass sie sich nach einer bewussten energetischen Reinigung deutlich klarer und leichter fühlen, und dafür gibt es auch eine nachvollziehbare Erklärung jenseits der spirituellen Ebene. Dein Nervensystem reagiert fortwährend auf Reize – auf Geräusche, Licht, Körpersprache, Gerüche, auf die emotionale Atmosphäre eines Raumes. Hält diese Reizflut über lange Zeit an, bleibt der Sympathikus, also der aktivierende Teil deines Nervensystems, dauerhaft angespannt, und genau das zeigt sich dann als innere Unruhe, Schlafprobleme, Gereiztheit und Erschöpfung. Wie sich anhaltende Reizüberflutung konkret auf dein Nervensystem auswirkt, lässt sich auch medizinisch gut nachvollziehen.
Energetische Reinigung kannst du also durchaus als ein bewusstes Herunterfahren dieser Überreizung verstehen – als eine Form von Selbstregulation, ganz gleich, ob du das nun spirituell oder körperlich beschreibst.
Wichtig ist mir dabei trotzdem eine klare Grenze: Energetische Reinigung ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Anhaltende Erschöpfung, depressive Verstimmungen, Panikattacken oder körperliche Schmerzen gehören immer auch in ärztliche Hände. Energiearbeit kann eine wertvolle, achtsame Ergänzung sein – vor allem dann, wenn du gleichzeitig gut für deinen Körper und deine seelische Gesundheit sorgst, und nicht als Ersatz dafür.
Woran du erkennst, dass etwas nicht zu dir gehört
- Die Stimmung wechselt ohne Grund, wie aus dem Nichts, und oft merkst du erst im Nachhinein, dass da gerade etwas durch dich hindurchgegangen ist, das gar nicht deins war.
- Nach bestimmten Begegnungen bist du regelmäßig erschöpft, ganz gleich, wie kurz das Gespräch war – solche Energievampire erkennst du oft daran, dass du dich nach dem Treffen leerer fühlst als davor.
- Du bist ständig gereizt, auf 180, obwohl objektiv gerade gar nichts passiert ist, dass das rechtfertigen würde. Oder das Gegenteil: Du bist lustlos, ohne jede Freude, als hätte sich eine graue Decke über dich gelegt. Du schläfst schlecht, ohne erkennbaren Grund, und hast ständig das Bedürfnis, zu lüften oder frische Luft zu holen – als würde dein Körper wissen, dass da etwas raus muss, du verstehst aber nicht, was es ist.
Das sind einige Anzeichen, die dein eigenes Energiefeld betreffen. Doch nicht nur du kannst betroffen sein – auch dein Zuhause, ein eigentlicher Rückzugs- und Erholungsort, kann energetisch verunreinigt sein. Woran du das erkennst, verrate ich dir in meinem Beitrag zur schamanischen Hausreinigung.
Manchmal geht es aber noch weiter. Du fühlst dich regelrecht wesensverändert. Deine Stimme klingt anders. Du wählst plötzlich Worte, die sonst nicht zu dir gehören. Du erkennst dich selbst kaum wieder – nicht nur für einen Moment, sondern über längere Zeit. Ich kenne das aus meiner eigenen Familie sehr genau. Vor Jahrzehnten gab es eine depressive Verstimmung, aus der bis heute eine spürbare Verwirrtheit und Wesensveränderung geblieben sind. Wie sehr sich ein Mensch verändern kann, wenn etwas an ihm haftet, das eigentlich gar nicht zu ihm gehört, habe ich dadurch aus nächster Nähe erlebt. Genau an diesem Punkt sprechen wir nicht mehr nur von Fremdenergien, sondern von etwas Tieferem.
Wenn es tiefer geht: Anhaftungen und Besetzungen
Was ich bisher beschrieben habe, sind Energien, die sich im Alltag ansammeln und mit ein wenig Aufmerksamkeit und durch energetische Reinigung, auch wieder gelöst werden können, Weiter unten im Text habe ich Tipps für dich.
Es gibt aber auch eine tiefere Ebene, über die in der schamanischen Arbeit seit jeher gesprochen wird: Anhaftungen und Besetzungen. Damit ist gemeint, dass sich ein fremder Anteil nicht nur kurz an dein Feld anlagert, sondern sich dort regelrecht festsetzt – über Wochen, manchmal über Jahre oder Jahrzehnte, oft ohne dass du den Ursprung noch benennen könntest.
Woher Anhaftungen und Besetzungen stammen
In der schamanischen Tradition handelt es sich dabei meist um zwei Arten von Wesenheiten. Am häufigsten sind es Seelen von Verstorbenen, die den Übergang in die geistige Welt noch nicht vollzogen haben, oft, weil der Tod plötzlich oder gewaltsam kam und die Seele selbst noch gar nicht begriffen hat, dass sie nicht mehr im Körper wohnt. Solche Seelen suchen dann Nähe und Wärme bei einem Menschen, dessen Licht sie anzieht, nicht anders als ein Kind, das sich an jemanden hängt, bei dem es sich sicher fühlt.
Seltener, aber ebenfalls Teil des schamanischen Weltbilds, sind Wesenheiten, die bewusst und mit einer eigenen, dunkleren Absicht wirken und gezielt manipulieren, statt nur Schutz oder Nähe zu suchen. Wichtig ist mir dabei: Eine Besetzung ist kein Zeichen von Schuld oder Schwäche, sondern Ausdruck eines Feldes, das in einem bestimmten Moment offen und durchlässig war, sodass diese Wesenheiten sich dort zunächst unbemerkt einnisten konnten – und dann ihr Spiel mit dir spielen.
So kann sich eine Besetzung anfühlen
Das unterscheidet sich von einer gewöhnlichen Fremdenergie noch einmal deutlich. Es ist etwas anderes, ob du für einen Nachmittag die Traurigkeit einer Freundin in dir spürst, die gerade verlassen wurde, oder ob du plötzlich Dinge isst, tust oder verlangst, die dir sonst völlig fremd sind – ein Verlangen nach etwas, das du dein Leben lang nie angerührt hast, ein Verhalten, das selbst deine engsten Menschen kopfschüttelnd zurücklässt.
Manche berichten, dass sie sich im eigenen Körper wie zu Gast fühlen, als würden sie sich selbst von außen zusehen. Andere merken es daran, dass bestimmte Entscheidungen wie von einer fremden Hand getroffen werden, obwohl sie im Nachhinein selbst nicht erklären können, warum. Genau das ist der Unterschied: Eine gewöhnliche Fremdenergie fühlst du. Eine Besetzung lebt mit und in dir.
Anhaftungen entstehen häufig in Momenten größerer Erschütterung – nach einem Schock, in tiefer Trauer, während einer Krankheit, in Phasen, in denen dein eigenes Feld massiv geschwächt und dadurch durchlässiger war als sonst. Besetzungen gehen in der schamanischen Tradition noch einen Schritt weiter und beschreiben einen Zustand, in dem ein fremder Anteil über längere Zeit fest in einem Menschen wohnt, oft verbunden mit alten, ungelösten Bindungen, die weit zurückreichen können.
Ich sage das bewusst ruhig und ohne Dramatik, denn genau das ist mir wichtig: Das ist kein Grund, in Angst zu verfallen, sondern ein Thema, das ebenso zur schamanischen Arbeit gehört wie das Räuchern eines Raumes – nur eben auf einer anderen Tiefe. Während sich gewöhnliche Fremdenergien mit den Methoden lösen lassen, die weiter unten beschrieben sind, brauchen echte Anhaftungen und Besetzungen in der Regel eine gezieltere Arbeit, weil sie sich nicht einfach wegatmen oder wegräuchern lassen.
Warum energetische Reinigung heute wichtiger denn je ist
Wir leben heute mit tausenden Begegnungen, mit Social Media, mit einer permanenten Informationsflut, mit künstlichem Licht, mit Lärm, mit kaum Natur und noch weniger Stille. Dein System bekommt in diesem Alltag kaum eine Gelegenheit, sich selbst zu regulieren – es steht schlicht nie still genug dafür.
Dauerbelastung durch Nachrichtenflut und Alarmbereitschaft
Dazu kommt, bewusst oder unbewusst, die tägliche Konfrontation mit Schreckensnachrichten, Kriegen, Krankheitsgeschichten, Pandemien, Naturkatastrophen, selbst Sport und das Wetter verursachen negative, niedrige Gefühle. Das bleibt nicht ohne Wirkung. Dein Nervensystem stammt evolutionär noch aus einer Zeit, in der es auf den Säbelzahntiger vor der Höhle reagieren musste – eine akute, körperlich greifbare Gefahr, die vorüberging, sobald sie überstanden war.
Auf eine Push-Nachricht über die nächste Katastrophe am anderen Ende der Welt ist es nicht vorbereitet, reagiert aber trotzdem genauso: mit Anspannung, mit Alarmbereitschaft, mit der vollen Aktivierung deines Stresssystems. Nur, dass diese Gefahr nie vorübergeht, weil die nächste Nachricht schon wartet. So bleibst du in einem dauerhaften Zustand erhöhter Wachsamkeit, und genau dieser Zustand hält deine eigene Frequenz niedrig. Eine niedrige Schwingung wiederum ist eine offene Einladung für alles, was nicht zu dir gehört.
Früher waren Menschen nicht annähernd so belastet, wie wir es heute sind. Es gab all den technischen Kram nicht, der uns heute Tag und Nacht umgibt, und es gab schlicht auch keine Zeit zum Grübeln. Die Menschen waren beschäftigt, hatten eine Aufgabe, einen festen Platz im Leben, der sie ausfüllte. Heute dümpeln viele von uns vor sich hin, wissen nicht recht, wohin mit sich selbst – und genau in diese Leere hinein setzt sich leichter fest, was eigentlich gar nicht zu uns gehört.
Energiereinigung als tägliche Selbstverständlichkeit
Hände waschen wir uns, wenn sie schmutzig sind. Die Wohnung reinigen wir ganz selbstverständlich, wenn sie voller Schmutz und Staub ist. Nur bei deinem eigenen Energiefeld sehen das viele ganz entspannt – dabei ist es genauso dem Kontakt mit der Außenwelt ausgesetzt wie deine Hände oder dein Zuhause. Eigentlich sollten wir alle irgendwann an den Punkt kommen, an dem die tägliche Energiefeldreinigung genauso selbstverständlich ist wie Duschen oder Händewaschen – und nicht etwas, das man mal macht, wenn gerade Zeit dafür ist.

Welche Möglichkeiten es für eine energetische Reinigung gibt
Räuchern zur Reinigung und weitere bewährte Methoden
Räuchern gehört zu den ältesten Methoden überhaupt – Salbei, Beifuß, Wacholder oder heimische Kräuter aus deiner eigenen Umgebung eignen sich dafür bestens. Du musst dafür nicht mal teure, exotische Räucherwerke kaufen.
Wasser wirkt auf ähnliche Weise, ob als bewusstes Duschen, als Salz-Bad mit ätherischen Ölen, am Fluss oder Bach oder noch besser, direkt im Regen.
Die Natur selbst reinigt dich, wenn du dich ihr aussetzt – im Wald, beim Barfußlaufen, im Wind, in der Sonne.
Klang, ob durch Trommel, Klangschalen oder deine eigene Stimme – Tönen, Summen –, rüttelt etwas wach, das du mit Worten allein nicht erreichst.
Der bewusste Atem, vor allem das bewusste Ausatmen kombiniert mit Visualisierung, ist die unmittelbarste Methode, die dir jederzeit zur Verfügung steht.
Und natürlich vertiefen die schamanische Reise, Meditation, gezielte Energiearbeit und wiederkehrende Rituale das Ganze auf einer Ebene, die du sehr genau spürst, sobald du sie erkundest.
Mikro-Rituale zum Energie reinigen im Alltag
Für den Alltag zwischendurch reichen oft schon kleine Mikro-Rituale. Drei bewusste Atemzüge, bei denen du beim Ausatmen innerlich abgibst, was nicht zu dir gehört. Nach einem intensiven Gespräch kurz alle Energie bewusst durch die Füße abfließen lassen zu Mutter Erde. Dabei stabil und präsent auf dem Boden stehen (barfuß), und innerlich sagen: Ich bin bei mir, alles andere darf jetzt gehen.
Genau solche kleinen Impulse gebe ich übrigens wöchentlich in die WhatsApp-Gruppe meiner 28-Tage-schamanische-Energiebegleitung, damit du sie nicht allein für dich finden musst, sondern immer wieder neue Impulse bekommst, genau dann, wenn du sie brauchst und zum immer wieder anwenden.
Die größte Falle: Nur reinigen reicht nicht
Warum Energie reinigen allein nicht genug ist
Die energetische Reinigung ist sehr wichtig, doch längst nicht alles. Denn danach sollte dein Energiefeld auch wieder gestärkt werden, sonst füllt sich der freigewordene Raum über kurz oder lang einfach wieder mit der nächsten fremden Energie. Reinigen schafft Raum – und dieser Raum will bewusst wieder mit deiner eigenen Kraft gefüllt werden, sonst bleibt er einfach leer, statt dich wirklich zu stärken.
Energetischer Schutz danach: so stärkst du dein Feld
Erdung ist dabei der erste Schritt: barfuß auf dem Boden stehen, dich bewusst mit der Erde verbinden, damit du nicht nur energetisch sauber, sondern auch verwurzelt bist.
Grenzen setzen gehört ebenso dazu – klar zu spüren, wie weit du dein Gegenüber in dein Feld lässt, und das auch auszusprechen, statt es nur zu denken.
Genauso wichtig ist Gedankenhygiene: Negative, kreisende Gedanken ziehen deine Frequenz nach unten, und genau dort haben fremde Energien wieder leichtes Spiel.
Bewusste Ruhe in der Natur, ganz ohne Handy und Ablenkung, gibt deinem Nervensystem die Chance, wirklich herunterzufahren, statt nur äußerlich stillzustehen, während innerlich alles weiterläuft.
Und tiefer, ausreichender Schlaf ist die Zeit, in der dein System sich ohnehin regeneriert – fehlt er dir, fehlt dir genau die Kraft, die du bräuchtest, um dein Feld klar und stark zu halten.
Ein bewusstes Nein an der richtigen Stelle verhindert, dass du dich erneut mit Dingen füllst, die nicht zu dir gehören, noch bevor sie überhaupt eindringen können. Und wiederkehrende Rituale geben deinem System die Verlässlichkeit, die es braucht, um dauerhaft stabil zu bleiben, statt immer wieder bei null anzufangen.
Warum wir Fremdenergien überhaupt aufnehmen
Das Überlebensprogramm aus der Kindheit
Bevor energetische Reinigung überhaupt nötig wird, lohnt sich ein Blick auf den tieferen Grund dahinter, der weit über den einzelnen Moment hinausreicht.
Die Antwort beginnt schon in der Kindheit. Als kleines Kind überlebst du nur, wenn du die Stimmungen der Menschen um dich herum genau lesen kannst – ob ein Elternteil gerade wütend, traurig oder liebevoll ist, entscheidet darüber, ob du dich sicher fühlen darfst oder nicht. Dieses Mitschwingen mit anderen ist also keine Schwäche, sondern ein uraltes Überlebensprogramm, das dein Nervensystem sich nie wieder abgewöhnt hat. Und das ist grundsätzlich auch gut so: Dieses feine Gespür bleibt ein wertvoller Teil von dir, auch als Erwachsene, es macht dich empathisch und wach für das, was um dich herum geschieht.
Zum Problem wird es erst, wenn die Fähigkeit, dich abzugrenzen, nicht mit diesem Gespür mitgewachsen ist – wenn du zwar spürst, aber nicht mehr unterscheidest zwischen dem, was zu dir gehört und dem, was du von anderen, oft ungefiltert, in dein System lässt.
Bei manchen Menschen ist dieses Programm besonders aktiv – etwa, wenn ein ausgeprägtes Helfersyndrom dazu führt, dass sie sich automatisch um das Wohl anderer kümmern, noch bevor sie ihr eigenes überhaupt wahrgenommen haben.
Oder wenn alte Glaubenssätze wie „Ich muss es allen recht machen“ im Verborgenen dafür sorgen, dass du dich ständig nach den Bedürfnissen anderer ausrichtest, ohne es bewusst zu bemerken. Hier haben sogenannte Energieräuber leichtes Spiel, denn sie suchen sich genau solche Menschen, bei denen sie sich ungestört ausleben können.
Auch ungeklärte eigene Themen – alte Verletzungen, Schuldgefühle, nie ganz gelöste Konflikte – wirken wie Andockstellen für das, was eigentlich gar nicht zu dir gehört: Was in dir selbst noch offen ist, zieht das Passende von außen förmlich an. Gleich und Gleich gesellt sich gerne…
Doch auch familiäre oder kollektive Felder, wiederkehrende Stimmungen in der Familie, am Arbeitsplatz oder in einer Gruppe, können dein eigenes Feld über Jahre hinweg prägen, ohne dass es dir bewusst wird.
Niedrige Schwingung als Einladung für negative Energien
Ein Muster zeigt sich dabei besonders deutlich: Je niedriger deine eigene Schwingung gerade ist, desto leichter setzt sich Fremdes bei dir fest. Traurigkeit, Wut, Neid, Angst oder Panik ziehen dein Feld nach unten, und in diesem abgesenkten Zustand bist du durchlässiger als sonst.
Dasselbe gilt für Momente, in denen du ein Trauma erlebst, oder wenn dein System durch zu viel Alkohol, durch Drogen, Medikamente oder eine Narkose geschwächt ist – all das öffnet dein Feld, ohne dass du es willst oder steuern kannst.
Auch eine mangelhafte Ernährung oder zu wenig und ungutes Wasser gehören hierher: Ein Körper, der grundlegend unterversorgt ist, hat schlicht weniger Kraft, sein eigenes Feld stabil zu halten.
| Wert (Hz) | Emotion / Gefühl |
|---|---|
| 1000 | Höchster Bewusstseinswert, der irdisch zu erreichen ist |
| 700–1000 | Erleuchtung, reines Bewusstsein, unbeschreiblich |
| 600 | Frieden, Glückseligkeit, Durchlichtung, Stille |
| 540 | Freude, bedingungslose Liebe, Vergebung |
| 500 | Liebe, Verehrung, Schönheit, Dankbarkeit, Offenbarung |
| Bis 400: eigenes Denken → Nichtlinearität – Gewahrsein – Sowohl-als-Auch-Denkmodell | |
| 400 | Vernunft, Verständnis, Abstraktion, Wissenschaft |
| 350 | Akzeptanz, Begeisterung, Produktivität, Verzeihen, weltlicher Erfolg |
| 310 | Bereitwilligkeit, Optimismus, Absicht |
| 250 | Neutralität, Zuversicht, Loslassen |
| 200 | Mut, Zivilcourage, Bejahung, Lauterkeit |
| Schwelle zur Integrität → Eigenverantwortung | |
| Alles unter 200: reines Egodenken, Entweder-oder-Denkmodell | |
| 175 | Stolz, Verachtung, Angeberei |
| 150 | Ärger, Wut, Hass, Aggression |
| 125 | Verlangen, Begierde, Selbstversklavung |
| 100 | Angst, Angst, Rückzug |
| 75 | Trauer, Scheitern, Kummer, Verzweiflung |
| 50 | Apathie, Hoffnungslosigkeit, Aufgabe |
| 30 | Schuld, Bosheit, Zerstörung |
| 20 | Scham, Schande, Erniedrigung, Ausmerzung |
Wie unterschiedlich sich Gefühlszustände dabei tatsächlich auf deine Energie auswirken, zeigt die Skala des Bewusstseins nach David Hawkins eindrücklich – von Scham und Angst am unteren Ende bis hin zur Erleuchtung und echtem Bewusstsein an der Spitze.
Alles unter 200 Hz sollten wir dauerhaft versuchen, nicht in unser Leben zu holen. Natürlich darfst du dich auch mal Ärgern, aber es macht einen Unterschied ob es eine Momentaufnahme ist oder du den Ärger tagelang mit dir rumträgst.
Wenn wir aufhören, uns als Opfer der Umstände zu erleben, und stattdessen Verantwortung für unser Leben übernehmen, erhöht das die Energie spürbar. Bei 350 Hz, der Ebene der Akzeptanz, hört der innere Widerstand gegen das Leben auf – du verzeihst dir selbst und anderen, und genau das nimmt den emotionalen Ballast, der sonst dauerhaft an dir zehrt.
Und ab 500, der Ebene der Liebe, verändert sich die Wahrnehmung noch einmal grundlegend: Hawkins beschreibt gerade den Bereich um 540, die bedingungslose Liebe und Freude, als den Zustand, in dem der Körper nicht mehr von stressigen Ego-Gedanken blockiert wird und sich wirklich tief regenerieren kann. Diesen Bereich sollten wir anstreben.
Wenn ich bewerte, be- und verurteile, dann bin ich nicht frei, dann schwinge ich niedrig.
Wenn du erkunden möchtest, wie du deine eigene Energie bewusster wahrnimmst und Schritt für Schritt anhebst, dich einfach selbst energetisch reinigen und auch schützen kannst, findest du in meinem transformierenden Energetik-Kurs vertiefende Impulse dazu.
Das Ziel ist dabei nie, dich hermetisch von allem abzuschotten. Das Ziel ist, so gut mit dir selbst verbunden zu sein, dass du Fremdes schneller erkennst und leichter wieder loslassen kannst. Fremde Energien aufzunehmen ist oft Ausdruck von Mitgefühl, Offenheit und echter Verbundenheit – Eigenschaften, die nichts Schlechtes an sich haben. Es geht darum, sie bewusst zu leben, ohne dich dabei zu verlieren: verbunden mit dir selbst, klar in deinem Körper, mit spürbaren Grenzen.
Wenn das Reinigen selbst zur Unruhe wird
Und trotzdem gehört auch das zur Wahrheit dazu: Wenn du das Gefühl hast, dich ständig und aus einer Angst heraus die energetische Reinigung praktizieren zu müssen, weil du dich sonst nicht sicher fühlst, dann ist das selbst schon ein Symptom – nicht mehr Ausdruck von Verbindung, sondern von Unsicherheit. Reinigung soll dich freier machen, nicht abhängiger von einem weiteren Ritual, das du erfüllen musst, um dich überhaupt spüren zu dürfen. Wenn du merkst, dass du aus Angst reinigst und nicht aus Klarheit, lohnt es sich, genau dort genauer hinzuschauen.
Rhythmus statt Beliebigkeit
Energetische Reinigung kann noch stärker wirken, wenn sie sich zusätzlich an natürliche Zyklen anlehnt. Die kleinen, täglichen Rituale halten dich im Alltag klar – für eine tiefere Reinigung eignet sich der Neumond besonders für bewusstes Loslassen, der Vollmond für Klärung, und auch die Jahreskreisfeste bieten natürliche Ankerpunkte, an denen sich eine größere, intensivere Reinigung wie von selbst in deinen Rhythmus einfügt.
Kleine Gewohnheiten mit großer Wirkung
Ein paar einfache Gewohnheiten machen dabei bereits einen spürbaren Unterschied. Das WLAN nachts abschalten oder den Router zumindest aus dem Schlafzimmer verbannen. Das Handy nicht direkt am Körper oder unmittelbar neben dem Bett liegen lassen, am besten über Nacht im Flugmodus. Ganz bewusst, auch tagsüber, kleine Phasen der Funkstille einbauen, sondern als Atempause für ein System, das sonst nie zur Ruhe kommt. Barfuß über Wiese oder Waldboden gehen, wann immer sich die Gelegenheit bietet, um dein Feld auf natürliche Weise wieder zu erden. Und ein bewusster Moment vor dem Spiegel, in dem du dich fragst, ob das, was du gerade fühlst, überhaupt zu dir gehört.
Energetische Reinigung darf zur täglichen Routine werden
Du trägst mehr in dir, als dir oft bewusst ist – fremde Stimmungen, digitale Reizflut, alte Muster, vielleicht sogar Anhaftungen, die sich über Jahre unbemerkt festgesetzt haben. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern die schlichte Folge davon, mit der Welt in Kontakt zu stehen. Reinigen allein reicht dabei nicht – dein Feld will genauso bewusst wieder gestärkt, geerdet und mit deiner eigenen Kraft gefüllt werden.
Und ich weiß auch, wie das im Alltag läuft: Du nimmst dir vor, „das mache ich, sobald ich mal Ruhe habe“. Aber ganz ehrlich – wie oft kommt dieser Moment wirklich? Bei den meisten von uns eher selten, denn der Alltag füllt sich immer wieder neu, noch bevor die Ruhe überhaupt Platz findet…
Deshalb begleite ich dich gerne direkt dahin: In meiner 28-Tage-Energiebegleitung bekommst du vier Wochen lang täglich energetische Begleitung über die Ferne, dazu als Bonus wöchentliche Impulse, Übungen und Rituale, mitten in deinen ganz normalen Alltag hinein, ganz ohne, dass du erst den perfekten ruhigen Moment dafür suchen musst. So wird aus einem guten Vorsatz endlich eine echte Gewohnheit – und du kommst Stück für Stück wieder bei deiner eigenen Lebendigkeit an.
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In Verbundenheit 💚 Ina
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Häufige Fragen zur energetischen Reinigung
Wie oft sollte ich eine energetische Reinigung durchführen?
Am wirkungsvollsten ist energetische Reinigung, wenn sie zur Gewohnheit wird, nicht zur Ausnahme. Kleine Rituale wie bewusstes Ausatmen oder Erdung dürfen täglich passieren, während sich eine tiefere Reinigung gut an den Mondzyklus anlehnen lässt – der Neumond eignet sich für bewusstes Loslassen, der Vollmond für Klärung.
Woran erkenne ich, dass ich fremde Energien aufgenommen habe?
Typische Anzeichen sind eine Stimmung, die plötzlich kippt, ohne erkennbaren Grund, anhaltende Erschöpfung nach bestimmten Begegnungen, innere Unruhe oder das diffuse Gefühl, nicht ganz bei dir selbst zu sein. Diese Signale betreffen dein persönliches Energiefeld – ob stattdessen dein Zuhause belastet ist, zeigt sich an eigenen, anderen Merkmalen.
Was ist der Unterschied zwischen einer Fremdenergie und einer Besetzung?
Eine gewöhnliche Fremdenergie ist meist vorübergehend und lässt sich mit Räuchern, Erdung oder einem bewussten Spaziergang wieder lösen. Eine Besetzung dagegen hält sich über Wochen, Jahre oder sogar Jahrzehnte und zeigt sich oft als spürbare Wesensveränderung – hier braucht es in der Regel gezieltere, tiefere Arbeit.
Welche Methode eignet sich am besten zum Energiefeld reinigen?
Es gibt nicht die eine richtige Methode – Räuchern, Wasser, Naturkontakt, Klang und bewusster Atem wirken alle auf ihre eigene Weise. Am besten ist die Methode, die sich für dich stimmig anfühlt und die du auch wirklich regelmäßig in deinen Alltag einbaust.
Kann ich mich selbst energetisch reinigen, oder brauche ich dafür Hilfe?
Viele alltägliche Fremdenergien lassen sich gut allein lösen, wenn du weißt, welche Methoden zu dir passen und sie regelmäßig anwendest. Bei tieferliegenden Anhaftungen oder Besetzungen, bei denen sich eigene Versuche nicht spürbar auflösen lassen, ist eine begleitete energetische Arbeit oft der sinnvollere Weg.


